Wie lerne ich richtig für das Langzeitgedächtnis?

Die französische Revolution war 1789. Napoleons Russlandfeldzug von 1812 bis 1814. Und 1848 war das Jahr der …? Früher im Geschichtsunterricht haben Sie all diese Ereignisse auswendig gelernt und jetzt fallen Sie Ihnen beim besten Willen nicht mehr ein? Ganz klar – hier ist die Information nicht bis ins Langzeitgedächtnis vorgedrungen.

Dabei gibt es einen ganz einfachen Trick: Ich stelle mir immer Orte vor, wie zum Beispiel mein Zuhause oder auch den letzten Urlaubsort, und speichere an jedem Fleck gewisse Informationen ab. Diese kann ich mir dann später, wenn ich in meinem Kopf durch den Ort oder auch den Raum gehe, problemlos abrufen.
Als ich Politikwissenschaften studiert habe, habe ich selbst getestet, ob und wie die Gedächtnistechniken funktionieren. Für meine Vordiplom- und Diplomprüfungen habe ich ausschließlich die Gedächtnistechniken angewendet.

Während meiner Uniklausur konnte ich so durch meinen Urlaubsort wandern und ohne Probleme auf das zuvor abgespeicherte Wissen zurückgreifen. Den Stoff, den ich mir damals durch diese Technik angeeignet habe, kann ich übrigens heute noch auswendig. Dies ist der Beweis dafür, dass das Gelernte wirklicht verinnerlicht und im Langzeitgedächtnis abgespeichert wurde.